hallo

Bruderwies

Ersatz Genossenschaftssiedlung in Zürich Leimbach


  • Projektwettbewerb selektiv

    2. Preis

  • Jahr

    2025

  • Bauherrschaft

    Baugenossenschaft Linth-Escher

  • Visualisierungen

    Nora Walter Images


Verdichtung einer Zeilenstruktur

Die Reihenhaussiedlung Bruderwies soll aufgrund ihrer niedrigen Dichte und ihrer fragilen Bausubstanz durch Neubauten ersetzt werden.

Ihre städtebauliche Grundanordnung wird dabei für die vorgeschlagenen Ersatzbauten beibehalten. Dies ergibt nebst der Strukturerhaltungsziele der ISOS-Vorgaben auch in anderer Hinsicht Sinn:
So tragen die Aussenräume zwischen den Zeilen durch ihre Öffnung zu den Quartierstrassen zur Vernetzung der Siedlung bei, während das terrassenartig gestaltete Terrain nur geringfügig angepasst werden muss. Ebenfalls können grosse Teile des Baumbestandes erhalten werden.


Freiräume zur Aneignung

Die heute grösstenteils privaten Aussenräume zwischen den Zeilen werden zu gemeinschaftlichen Begegnungsorten umgedeutet. Die oberen beiden Zeilen werden hangseitig erschlossen, die unteren talseitig. So entsteht in der mittleren Zeile ein frei bespielbarer Ort, welcher zB Gartenbeete aufnehmen kann. Der heutige Begegnungsplatz um die grosse Linde bleibt erhalten und wird zum Treffpunkt der neuen Siedlung.



Gartenwohnen

Möglichst viele Wohnungen sollen von einem direkten Gartenbezug profitieren. So werden im Erd- und 1. Obergeschoss mehrheitlich Duplexwohnungen angeboten mit eigenem Garten. Die Erschliessung der darüberliegenden Wohnungen über Laubengänge bindet auch diese an den Aussenraum an.


Vertikale Holzschalungen in unterschiedlichen Breiten und Farben verleihen den Häusern einen vorstädtischen, gartenstadtartigen Charme, zu welchem auch die flach geneigten Giebeldächer beitragen.