Reinach

Neubau Wohn- und Bürozentrum für Behinderte


  • Wettbewerb selektiv

    1. Preis

  • In Zusammenarbeit mit

    Joos & Mathys Architekten

  • Jahr

    2016

  • Bauherrschaft

    Stiftung WBZ Reinach

  • Bausumme

    40 Mio CHF


Neubau in zweiter Reihe

Für die Erweiterung des Wohn- und Bürozentrums für Behinderte in Reinach stand eine der Strasse abgewandte grosse Parzelle zur Verfügung, gleichzeitig sollte die Eingangssituation am bestehenden Ort neu gelöst werden. Wie kann ein Neubau "in zweiter Reihe" der Institution eine neue Präsenz verleihen? 

Der Entwurf erweitert die bestehende zweiflügelige Anlage um einen dritten Flügel in Form eines kompakten und hohen Baukörpers, welcher ganz an den nördlichen Rand der weiten Neubauparzelle geschoben wird. Die so entstehende dreigliedrige Figur wird über ein neues Rückgrat in Form einer verbindenden Erschliessungshalle zusammengebunden. Der neue Haupteingang bildet dessen Ausgangspunkt und erhält so eine neue Erscheinung und Präsenz.


Haus und Garten

Die bauliche Konzentration im Norden der zur Verfügung stehenden Parzelle schafft einen äusserst grosszügigen, parkartigen Aussenraum, dessen Abschluss der Neubau mit seiner terrassierten Gestalt bildet. Haus und Garten gehen so miteinander eine enge Beziehung ein, die an historische Hotel- oder Villenanlagen erinnert. 

Alvar Aalto Tuberkulosesanatorium Paimio Finnland
Alvar Aalto: Tuberkulosesanatorium Paimio Finnland
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Sanatorium Valbella Davos 1915

Jeder Nutzung ihre typologische Ordnung

Die verschiedenen Nutzungsbereiche im Neubau werden vertikal gestapelt: Das Wohnen im oberen Gebäudeteil, wo Aussicht, Besonnung und Ruhe am grössten sind. Die Arbeitsräume im mittleren Bereich, wo die Verbindung zum Altbau liegt, die Kinderkrippe und andere extern genutzte Räume im Gartengeschoss mit eigenem Zugang. Jeder Nutzungsteil erhält dabei seine eigene typologische Ordnung im Grundriss.