















Dem Alters- und Pflegeheim Neugut fehlt es heute aufgrund seiner peripheren Lage am Ortsrand von Landquart und der stark exponierten Situation in der offenen Talebene zwischen Autobahn, Kantonsstrasse und Bahnlinien an räumlichem Halt. Der Entwurf für die Erweiterung der Anlage hat zur Absicht, einen Ort zu schaffen, der dem Bedürfnis nach Intimität und Geborgenheit für das Wohnen im Alter Ausdruck verleiht. Die neue Architektur ist um einen Hof gebaut und bildet eine neue identitätsstiftende Mitte, die den engeren Bezugsrahmen für das Leben im Heim bilden soll. Diese neue Gesamtform entsteht durch das Um- und Anbauen an den bestehenden Trakt aus den 80er-Jahren. Alt und Neu werden zu einem neuen Ganzen zusammengefügt, das räumlich und strukturell miteinander verbunden ist. Eine neue Holzfassade bindet das Äussere zu einer Einheit zusammen. Sie bereichert die Anlage durch ihre sinnlichen Qualitäten und schafft einen Bezug sowohl zum Gutsbetrieb als auch zum ehemaligen Lebensraum vieler Bewohner.