















Das Projekt entwickelt seinen architektonischen Ansatz aus dem lapidaren Unterteilen des rechteckigen Perimeters in Teilvolumen, welche, entsprechend den Anforderungen der verschiedenen Nutzungseinheiten, unterschiedliche Höhen erhalten. So erhält das im Grundriss kompakte Gebäude eine bewegte Silhouette, welche an gestapelte Container erinnert oder an den Pragmatismus von Industriebauten. Diese Konnotation spielt einerseits auf den Charakter des Theaters als Fabrik an, als Produktionsort für Bühnenbauten, Requisiten und Kostüme, aber auch an die Vergangenheit des Ortes als Bahnhofsareal mit angelagertem Gewerbe. Das ganze Gebäude wird mit transluzentem Polykarbonat verkleidet, welches mit verschiedenen Farben hinterlegt wird. Während es so tagsüber zurückhaltend in Erscheinung tritt, empfängt es den Besucher abends mit der Festlichkeit einer vielfarbig leuchtenden Laterne.